Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Immer mehr Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe die sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirken. Wie schädlich sind diese Gifte aus dem Supermarkt? Welche Arten von Lebensmittel Gift gibt es? Welche Nebenwirkungen entstehen durch den Verzehr von Fertigprodukten und den darin enthaltenen Lebensmittelgiften? Die geläufigsten und meist verwendeten Lebensmittel Gifte sind Glutamat (E621), Aspartam (E951), Fluorid, Acrylamid, Natriumnitrit (E249; E250; E251; E252) und Farbstoffe (z.B. E102, E123, E129, E180). Aber auch in Kräutertees und unreifen Obst und Gemüse können sich giftige Stoffe befinden. Also Augen auf beim Kauf und Konsum von Lebensmitteln.


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Krebserregendes Glyphosat - Zulassung für weitere 5 Jahre

Glyphosat Herbizid Unkrautvernichtung gesundheitsschädlich
Pestizide (Quelle: Pixabay)
Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bekommt für weitere 5 Jahre eine Zulassung in Europa. Aus meiner Sicht ist dies ein absoluter Skandal, da Glyphosat in Verdacht steht, Krebs und weitere Krankheiten auszulösen. Viele Wissenschaftler und Verbände sind der Überzeugung, dass der Unkrautvernichter sehr gefährlich ist und unter anderem auch für das Bienensterben verantwortlich sei. Von den 28 EU Ländern, stimmten 18 Länder für eine weitere Zulassung. Allen Voran Deutschland. Das CSU geführte Landwirtschaftsministerium stimmte für eine weitere Verlängerung von Glyphosat. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sah in der Zustimmung zur Verlängerung des Unkrautvernichters einen Vertrauensbruch. Frau Hendricks kritisierte die Entscheidung und stellte klar, dass sie mit der weiteren Zulassung des Pestizids nicht einverstanden sei und daher eine Enthaltung Deutschlands die richtige Entscheidung gewesen wäre. Wer an "Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert" sei, könne sich so nicht verhalten erklärte Barbara Hendricks (SPD).



 

Was ist Glyphosat?


Glyphosat ist ein Herbizid, das unter dem Markennamen „Roundup'“bekannt wurde. Der Unkrautvernichter ist mittlerweile auch in einer Vielzahl von anderen Produkten, Rezepturen und Marken auf dem Markt.

Das Herbizid wird im Allgemeinen in Sprühanwendungen gegen Unkraut verwendet. Um die Ackerflächen frei von Unkraut zu halten, kann auch direkt auf den Boden gesprüht werden, bevor mit dem Einpflanzen von Obst und Gemüsepflanzen etc. begonnen wird. Der Wirkstoff wird seit 40 Jahren auf Feldern eingesetzt. Er ist Kernbestandteil des US-Konzerns Monsanto.


Glyphosat - Krebs, Parkinson, Alzheimer


Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat den Unkrautvernichter Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Des Weiteren gibt es noch andere Krankheiten, die mit dem Herbizid in Verbindung gebracht werden. Zum Beispiel Parkinson und Alzheimer. Finnische Wissenschaftler fanden heraus, dass Glyphosat schwere Augenschädigungen hervorruft und giftig für Lebewesen im Wasser ist. In den Niederlanden und Frankreich sind glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel für den Privatgebrauch verboten. Für die kommerzielle Landwirtschaft sollte es aus meiner Sicht ebenfalls Verbote für Glyphosate geben – zum Schutz von Biene, Mensch und Natur.




Quellen

http://www.deutschlandfunkkultur.de
http://www.zeit.de
http://www.spiegel.de
www.mellifera.de


Uran im Trinkwasser

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Chemie in Lebensmitteln Trinkwasser Uran
Uran im Trinkwasser ist nicht aufgrund seiner relativ geringen Strahlung für den Menschen gefährlich, sondern wegen seiner Giftigkeit. Das toxische Schwermetall kann bei Einnahme höherer Dosen über einen längeren Zeitraum, gravierende gesundheitliche Störungen hervorrufen. Da vor allem die Niere sehr empfindlich auf Uran reagiert, kann die Folge Nierenkrebs oder Nierenversagen sein. Vor allem Säuglinge, Kleinkinder und werdende Mütter sind besonders stark den Gesundheitsrisiken, durch eine erhöhte Uran Aufnahme, ausgesetzt. Da Säuglinge und Kleinkinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Flüssigkeit (also auch mehr Uran) zu sich nehmen als Erwachsene, ist die Belastung für den Organismus dreimal so hoch. Das Schwermetall Uran belastet Trink- und Mineralwasser teilweise so stark, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen sind.





Wie gelangt Uran ins Trinkwasser?


Das Schwermetall Uran, gerät vor allem durch mineralische Phosphatdünger, die laut Umweltbundesamt Konzentrationen von bis zu 700 Gramm Uran pro Tonne Phosphat beinhalten, auf die Äcker und somit auch in unser Grundwasser. Zwischen 1951 und 2005 sind über die Phosphat-Düngung auf deutschen Äckern insgesamt 10.000 bis 13.000 Tonnen Uran ausgebracht worden. Da es bis zu 50 Jahre lang dauern kann, bis Uran oder andere Schwermetalle den Weg über die Böden bis ins Grundwasser erreicht haben , treten erst seit der Jahrtausendwende erhebliche Probleme mit der Uranbelastung unseres Trinkwassers auf. 


 
Grenzwerte der Uran Belastung

Für Mineralwasser gibt es bisher keine allgemein gültigen Uran Grenzwerte. Lediglich Wasser, das mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben wird, darf nicht mehr als zwei Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 Uran Grenzwerte von 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden. 

Übersicht: Uran in Mineralwasser






Reines Wasser durch Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser von seinen gesundheitsschädlichen Bestandteilen (z.B. Blei, Uran, Barium, Chrom, Quecksilber, Natrium, Cadmium, Fluor, Nitrit, Nitrat, Selen, radioaktive Stoffe, Pestizide und Medikamentenrückstände) befreit. Das Leitungswasser wird hierbei durch ein ultrafeines Membran gedrückt wobei die unerwünschten Stoffe aufgrund ihrer molekularen Größe nicht durch das Membran hindurch und somit nicht auf die Reinwasserseite gelangen können. Mittels dieser Methode können 99 % der schädlichen Bestandteile rausgefiltert werden.

Die Umkehrosmose ist mit einer extrem feinen Filtration vergleichbar und wird daher auch als Nanofiltration bezeichnet.

Umkehrosmoseanlage 


Medizinskandal Übersäuerung
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Quelle:

Foodwatch 
sueddeutsche.de
Pixabay

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Wachstumsmittel in Wassermelonen

Wassermelone Forchlorfenuron
Wassemelone Risse (Quelle: Pixabay)
Gerade in den Sommermonaten erfreut sich die Wassermelone einer großen Beliebtheit. Die Melone schmeckt erfrischend und ist aufgrund des hohen Wassergehaltes die ideale Zwischenmahlzeit für die heißen Tage. Leider gib es aber auch Wassermelonen die unserer Gesundheit schaden und daher nicht konsumiert werden sollten.





Risse im Fruchtfleisch


Beim Aufschneiden der Wassermelone sollte man unbedingt darauf achten, das keine tiefen Risse oder Löcher im Fruchtfleisch sind. Diese harmlos wirkenden „Schönheitsfehler“ deuten darauf hin, dass das Wachstumsmittel Forchlorfenuron zum Einsatz kam um das Wachstum der Wassermelone zu beschleunigen. Der Verzehr einer solchen Melone kann gesundheitsgefährdend sein. Das Wachstumsmittel kann neurologische Störungen und auch Krebs begünstigen.






In Deutschland verboten

Die Verwendung des Wachstumsmittels Forchlorfenuron ist in Deutschland verboten. Da die meisten Wassermelonen allerdings nicht auch Deutschland kommen, ist die Wahrscheinlichkeit eine mit dem Wachstumsmittel behandelte Wassermelone zu kaufen recht hoch. Am besten kaufst Du Bioware oder schaust dir die Wassermelone vor dem Verzehr genau an.


Quelle:

badische-zeitung.de
rp-online.de